E-Nummern / Hilfs- und Zusatzstoffe

 

 

 

 

 

E-Nr.

Info

Gefahr

Farbe

Enthalten in

E100

Kurkumin
Kokuma-Gelbwurzelfarbstoff - orange-gelber Farbstoff. Kommt in der Gelbwurzel vor und ist Bestandteil des Curry. Wird vielfach synthetisch hergestellt.

Nein

gelb

Curry, Margarine, Senf, fertige Reisprodukte

E101

Lactoflavin
Kann aus Bierhefe gewonnen werden. Wird auch als Vitamin B2 bezeichnet und kommt von Natur aus in Lebensmitteln vor. Wird meistens synthetisch hergestellt. Gilt als unbedenklich. Ist für alle Lebensmittel zugelassen.

Nein

gelb

Süssigkeiten, Suppen, Mayonaise

E101a

Phosphatester
Künstlicher Stoff, der aus Riboflavin hergestellt wird. Zugelassen für alle Lebensmittel. Entspricht dem wasserlöslichen Vitamin b2. Überschüsse werden mit dem Urin ausgeschieden.

Nein

gelb

Suppen, Mayonaise, Käse, Pudding

E102

Tartrazin
Künstlicher Stoff, der Allergien (Nesselsucht und Asthma) auslösen kann. Typische Reaktionen sind Nesselsucht und Atembeschwerden. Besonders gefährdet sind Menschen mit überempfindlichkeit gegen Acetylsalicilsäure z.B. Aspirin. Verhaltensänderungen bei Kindern sind möglich. Seit 31.12.1991 nur noch für Liköre und Branntwein zugelassen. In Schweden und Norwegen verboten.

Ja

gelb

Liköre, Branntwein, Kräuterweine

E104

Chinolingelb
Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. In den USA verbotener Stoff für Lebensmittel.

Nein

gelb

Räucherfisch, Süssigkeiten

E110

Gelborange S
Künstlicher Stoff, der bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen kann. Endgültige Beurteilung über erbgutschädigende Wirkung steht noch aus. In Schweden und Norwegen verboten.

Ja

orange

Aprikosenmarmelade, Lachsersatz, Kaugummi

E120

Cochenille
Enthält etwa 10 % Karminsäure. Natürlicher Stoff, der aus Schildläusen gewonnen wird. Allergische Reaktionen sind möglich.

Nein

rot

alkoholische Getränke

E122

Azorubin
Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. Vermehrt rote Blutkörperchen.

Ja

rot

Süssigkeiten, Paniermehl, Obstkonserven, Eis

E123

Amaranth
Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. Kann zu Kalkablagerungen in den Nieren führen. In den USA, Schweden und Norwegen verboten. wird auch zur Kosmetikfärbung benutzt.

Ja

rot

Konfitüre, Süssigkeiten, Fertigsuppen

E124

Ponceau 4R
Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. In Schweden und Norwegen verboten. Dieser Stoff ist auch zur Färbung von Kosmetika zugelassen.

Ja

rot

Lachsersatz, Dressings, Süssigkeiten, Geleespeisen

E127

Erythrosin
Künstlicher Stoff, der Allegrien auslösen kann. Gefahr der Bildung von Schilddrüsentumoren. In unlackierten Konservendosen können nierenschädliche Stoffe entstehen. Verhaltensänderungen bei Kindern werden diskutiert. Seit 31.12.1991 nur noch für Kirschkonserven zugelassen. Kann bei Sonnenlicht zu Hautreizungen führen.

Ja

rot

Kirschkonserven

E131

Patentblau V
Künstlicher Stoff, der als unbedenklich gilt. Dieser Stoff wird kaum resorbiert und fast vollständig wieder ausgeschieden.

Nein

blau

Geleespeisen, Fleischfertiggerichte, Süssigkeiten

E132

Indigotin
Künstlicher Stoff der Allergien auslösen kann. Bekannt durch die Verwendung bei Jeans-Stoffen.

Nein

blau

Likör, Geleespeisen, Bisquits

E140

Chlorophylle
Natürliche Farbstoffe des Blattgrüns, die fast immer synthetisch hergestellt werden. Es besteht die Gefahr einer Anreicherung von gesundheitsschädlichem Kupfer im Körper (Kupferspeicherkrankheit).

Nein

grün

in Flüssigkeit konservierte grüne Gemüse + Früchte

E141

Chlorophylle
Natürliche Farbstoffe des Blattgrüns, die fast immer synthetisch hergestellt werden. Es besteht die Gefahr einer Anreicherung von gesundheitsschädlichem Kupfer im Körper (Kupferspeicherkrankheit).

Nein

grün

Süsswaren, Fertigdesserts

E142

Brillantsaeuregruen
Künstlicher Stoff, der als unbedenklich gilt. Wird fast vollständig ausgeschieden.

Nein

grün

Paniermehl, Pfefferminzgelee und Pfefferminzsossen

E150

Caramel
Wird durch Erhitzung von Zucker gewonnen, häufig werden zusätzlich Chemikalien wie Schwefelsäure und Ammoniak als techn. Hilfsstoffe eingesetzt. Je nach Herstellungsverfahren können auch giftige Bestandteile entstehen, die im Tierversuch Krämpfe auslösen.

Nein

braun

Zucker, Cola-Getränke, Gebäck

E151

Brillantschwarz BN
Künstlicher Stoff, der als unbedenklich gilt.

Nein

schwarz

deutscher Kaviar, Käse-Wachsüberzug

E153

Carbo medizinalis
Wird aus Pflanzenasche hergestellt. Gilt als unbedenklich. Wird in der Medizin als Mittel gegen Durchfall angewandt.

Nein

schwarz

Fruchtsaftkonzentrate, Gelees, Marmelade

E160

Carotinoide
Kommen in zahlreichen Pflanzen (zB Karotten) vor, werden aber vielfach synthetisch hergestellt. Gelten als unbedenklich. Können im Körper allerdings in Vitamin A umgewandelt werden. Bei Überversorgung mit Vitamin A ist eine Schädigung von Leber und Nieren möglich. Zur dauerhaften Farbenthaltung müssen häufig gleichzeitig Antioxidantien eingesetzt werden.

Nein

orange

Pflanzen (z.B. Karotten)

E160a

Alpha-, Beta-, Gamma-Carotine
Können aus Pflanzen gewonnen werden, sind aber meist synthetisch hergestellt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Wird im Körper in Vitamin A umgewandelt.

Nein

orangegelb

Pflanzen, Hagebutten, Tomaten, Möhren, Orangen

E160b

Norbixin, Annato, Orlean
Ölige und wässrige Extrakte von Samen, vielfach synthetisch hergestellt. Es können Allergien ausgelöst werden.

Nein

pfirsichgelb

Schnittköse, Pudding, Butter, Margerine

E160c

Capsanthin
Farbstoffe der roten Paprikaschote, wird vielfach synthetisch hergestellt.

Nein

orangerot

Paprikaschote, Schmelzkäse

E160d

Capsorubin
Farbstoff der roten Tomate, vielfach synthetisch hergestellt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

rot

Ketchup

E160e

Lycobin
Künstlicher Stoff. Chemisch veränderter, natürlicher Pflanzenextrakt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

orangegelb

Mayonaise, Sossen

E160f

Beta-Apo-8-Carotinal, Carotinsaeure-Aethylester
Künstlicher Stoff. Chemisch veränderterter, natürlicher Pflanzenextrakt - ohne Nebenwirkungen.

Nein

orangerot

Suppen, Sossen

E161

Xanthophylle
Natürliche Farbstoffe, die in zahlreichen Pflanzen vorkommen. Vielfach auch synthetische Herstellung. Gelten in den gedulteten Mengen als unbedenklich. Bei höheren Konzentrationen ist die Unbedenktlichkeit nicht gegeben.

Nein

orange

Pflanzen, Tomatenprodukte, Seelachsprodukte

E161a

Flavoxanthin
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

gelb

grüne Blätter einer Butterblume

E161b

Lutein (Hummerschalen)
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

gelb

Eigelb

E161c

Kryptoaxanthin
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

gelb

Orangenschalen, Butter, Eidotter

E161d

Rubixanthin
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

gelb

Pflanzenextrakte der Hagebutte

E161e

Violaxanthin
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

gelb

gelbe Stifmütterchen

E161f

Rhodoxanthin

-

-

-

E161g

Canthaxanthin

-

-

-

E162

Beetenrot, Betanoin
Natürliche Farbstoffe aus der Wurzel der roten Rübe. Gelten als unbedenklich.

Nein

rot

rote Rüben, Ochsenschwanzsuppe, Konfitüre

E163

Anthocyane
Natürliche Farbstoffe aus Schalen der roten Weintrauben, Holunder und Preiselbeeren. Gelten als unbedenklich.

Nein

blau rot

Weintrauben, Holunder, Preiselbeeren

E170

-

Nein

-

-

E171

Mineralisches Pigment. Keine schädlichen Nebenwirkungen sind bekannt.

Nein

weiss

Marzipan, Kaugummi

E172

Künstliches, mineralisches Pigment. Insgesamt wenig überpüft. Bisher sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

gelb rot

Marzipan, kandierte Früchte, Süssigkeiten

E173

Eventuell gesundheitsschädlich bei Personen mit Alzheimer Krankheit. Gesunde Nieren scheiden Aluminium schnell aus.

Nein

silbergrau

Dragees, Süssigkeiten

E174

Mineralisches Pigment, metallischer Oberflächenfarbstoff für Lebensmittel. Kann im Gewebe abgelagert werden.

Nein

silber

Dragees

E175

Gilt als unbedenklich.

Nein

gold

Dragees, Danziger Goldwasser

E180

Künstlicher Stoff, der Allergien auslösen kann. Dieser Stoff ist nur für Käseüberzüge zugelassen.

Ja

rot

Käseüberzug

E200

Sorbinsaeure
Gilt als unbedenklich, da sie im Körper wie Fettsäuren abgebaut werden. Beeinträchtigen den Eigengeschmack, z.B. von Brot.

Nein

-

Feinkostprodukte, Margarine

E201

Natriumsorbat
Gilt als unbedenklich

Nein

-

-

E202

Kaliumsorbat
Gilt als unbedenklich, da sie im Körper wie Fettsäuren abgebaut werden. Beeinträchtigen den Eigengeschmack, z.B. von Brot.

Nein

-

Milchprodukte, Salatsossen

E203

Calciumsorbat
Reaktionsfreudig mit anderen Zusatzstoffen. Gelten als unbedenklich, da sie im Körper wie Fettsäuren abgebaut werden. Beeinträchtigen den Eigengeschmack, z.B. von Brot.

Nein

-

Joghurt, Milchprodukte

E210

Benzoesaeure
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können, insbesondere bei Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien. Im Katzen- und Hundefutter verboten !

Ja

-

Kaffee-Extrakt, Fruchtjoghurt

E211

Natriumbenzoat
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können, insbesondere bei Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien.

Nein

-

Sojasosse, Orangensaft, Margarine

E212

Kaliumbenzoat
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können, insbesondere bei Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien.

Nein

-

Fruchtsäfte

E213

Calciumbenzoat
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können, insbesondere bei Personen mit Asthma, Heuschnupfen oder Hautallergien. Tötet Pilze und Keime.

Nein

-

Fruchtsäfte, Fruchtmark

E214

pHB-Ester
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein.

Ja

-

Marzipan, Würzmittel

E215

pHB-Ester-Natrium
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Taubheitsgefühl im Mund. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein.

Nein

-

Fruchtsäfte, Trockenfrüchte, Marinaden

E216

pHB-n-Propylester
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein.

Nein

-

Salatsossen, Trockenfrüchte

E217

pHB-n-Propylester-Natrium
Kann Hautreizungen auslösen. Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein.

Nein

-

Würzmittel, Fruchtsäfte

E218

pHB-Methylester
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein. Es sind Magenreizungen möglich.

Nein

-

Snacks, Fruchtsäfte, Trockenfrüchte

E219

pHB-Methylester-Natrium
Künstliche Stoffe, die Allergien auslösen können. Kreuzallergien gegenüber Sulfonamiden (Antibiotika) sind vereinzelt möglich. Im Tierversuch betäubende Wirkung. Wirken beim Menschen gefässerweiternd. In hohen Dosen führen sie bei Ratten zur Verlangsamung des Wachstums. Natriumverbindungen können Ursachen von metallischem Beigeschmack sein

Nein

-

Fertigsalate, Fruchtsäfte, Trockenfrüchte

E220

Schwefeldioxid
Dieser Stoff kommt natürlich vor, wird aber sehr häufig aus Gips und Schwefel hergestellt. Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden.

Nein

-

Himbeersirup, Fruchtsalat

E221

Natriumsulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden.

Nein

-

-

E222

Natriumhydrogensulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden. Reizt den Magen-Darmkanal.

Nein

-

Bleichmittel

E223

Natriumdisulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden.Magenreizungen sind möglich.

Nein

-

fertigem Kartoffelpüree, Fertigsalate

E224

Kaliumdisulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstören Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfällen hervorgerufen werden. Es sind Magenreizungen möglich.

Nein

-

Wein

E226

Calciumsulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstörfen Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfälle hervorgerufen werden.

Nein

-

Apfelwein

E227

Calciumhydrogensulfit
Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstörfen Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfälle hervorgerufen werden. Zur Herstellung von/in Bier nicht erlaubt.

Nein

-

nicht-deutsche Biere

E228

Künstliche Stoffe, die zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sie zerstörfen Vitamine (B1 und Folsäure). Bei Asthmatikern können Anfälle hervorgerufen werden.

Nein

-

-

E230

Biphenyl (Diphenyl)
Künstliche, pilztötende Stoffe für die Schalen von Zitrusfrüchten oder deren Einwickelpapier. Führen im Tierversuch zu Wachstumsstörungen, Nierenschäden, Blasenkrebs und verminderter Fruchtbarkeit. Hände nach dem Berühren behandelter Oberflächen oder des Einwickelpapiers gründlich waschen. Behandelte Schalen nicht zum Backen verwenden. Hemmt das Wachstum von Pilzen.

Ja

-

Zitrusfruchtschalen

E231

Orthophenylphenol
Künstliche, pilztötende Stoffe für die Schalen von Zitrusfrüchten oder deren Einwickelpapier. Führen im Tierversuch zu Wachstumsstörungen, Nierenschäden, Blasenkrebs und verminderter Fruchtbarkeit. Hände nach dem Berühren behandelter Oberflächen oder des Einwickelpapiers gründlich waschen. Behandelte Schalen nicht zum Backen verwenden. Hemmt das Wachstum von Pilzen. Allergische Reaktionen können nicht ausgeschlossen werden.

Ja

-

Zitrusfruchtschalen

E232

Natriumorthophenylphenolat
Künstliche, pilztötende Stoffe für die Schalen von Zitrusfrüchten oder deren Einwickelpapier. Führen im Tierversuch zu Wachstumsstörungen, Nierenschäden, Blasenkrebs und verminderter Fruchtbarkeit. Hände nach dem Berühren behandelter Oberflächen oder des Einwickelpapiers gründlich waschen. Behandelte Schalen nicht zum Backen verwenden. Hemmt das Wachstum von Pilzen. Riecht nach Seife.

Ja

-

Zitrusfruchtschalen

E233

Thiabendazol
Künstlicher Stoff gegen Schimmel- und Pilzbefall bei Bananen und Zitrusfrüchen. Negative gesundheitliche Wirkungen sind nicht bekannt.

Nein

-

Bananen, Zitrusfrüchte

E236

Ameisensaeure
Kann im Körper abgebaut werden. In grösseren Dosen ist sie giftig. Führt im Tierversucht zu Leberschäden. Wirkt auf der Haut stark ätzend.

Nein

-

Sauerkonserven (ausser Sauerkraut), Fruchsafterzeugnisse

E237

Natriumformiat
Salze der Ameisensäure. Künstlich hergestellt.

Nein

-

Fruchterzeugnisse

E238

Calciumformiat
Synthetisch hergestellter Stoff.

Nein

-

Fruchterzeugnisse

E249

-

Nein

-

-

E250

Natriumnitrit
Behindert den Sauerstofftransport im Blut, was besonders für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich ist (Blausucht). Zusammen mit Eiweissbestandteilen (z.B. bei gepökeltem Fleisch) können sich krebserregende Nitrosamine bilden. Als Nebenwirkung sind Kopfschmerzen möglich.

Ja

-

Schnittkäse, Fleischprodukte

E251

Natriumnitrat
Werden im Lebensmittel und im menschlichen Körper teilweise zu Nitrit umgewandelt. Sie können das Blut deoxieren.

Ja

-

Schinkenspeck, Schinken, Pökelsalz

E252

Kaliumnitrat
Reaktionen wie: Bauchschmerzen, Erbrechen, Schwindel sind möglich

Ja

-

gepökeltes Fleisch, Wurst, Pökelsalz

E260

Essigsäure
Natürliches, unschädliches Säuerungsmittel.

Nein

-

Salatsossen

E261

Kaliumacetat
Salze der Essigsäure. Wird durch Urin schnell ausgeschieden

Nein

-

-

E262

Natriumdiacetat
Künstlich hergestellter Stoff. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Gebäck, Brot

E263

Calciumacetat
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Schnellgeliermittel

E270

Milchsaeure
Natürliches, unschädliches Säuerungsmittel.

Nein

-

Dressings, fertige Salate, Konfekt

E280

Propionsaeure

Nein

-

In der Schweiz vor allem in Schnittbrot und Gebäck. Umstritten, in vielen Anwendungen unnoetig.

E281

Natriumpropionat

Nein

-

In der Schweiz vor allem in Schnittbrot und Gebäck. Umstritten, in vielen Anwendungen unnoetig.

E282

Calciumpropionat

Nein

-

In der Schweiz vor allem in Schnittbrot und Gebäck. Umstritten, in vielen Anwendungen unnoetig.

E283

Kaliumpropionat

Nein

-

In der Schweiz vor allem in Schnittbrot und Gebäck. Umstritten, in vielen Anwendungen unnoetig.

E290

Kohlendioxid
Treibgas und Aufschäumungsmittel, das im Lebensmittel als unbedenklich gilt. Entsteht auch durch photosynthese der Pflanzen.

Nein

-

Sprudelgetränke

E296

Natürliches unschädliches Säuerungsmittel

Nein

-

-

E297

-

Nein

-

-

E300

Ascorbinsaeure
Unschädlicher Stoff, auch als Vitamin C bekannt. Wird aber meist synthetisch hergestellt. Grosse Mengen Vitamin -C- können medizinische Tests verfälschen !

Nein

-

Früchte, Kondensmilch, Limonaden

E301

Natriumascorbat
Synthetisch hergestellter Stoff. Salze der Ascorbinsäure.

Nein

-

Wurstwaren

E302

Calcium-Ascorbat
Synthetisch hergestellter Stoff. Wird im Körper als Vitamin -C- verwertet.

Nein

-

Fertiggerichte

E304

Ascorbylpalmitat
Synthetisch hergestellter Stoff. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Wurstwaren, Hühnerbrühe

E306

Tocopherole
Unschädlicher Stoff, auch als Vitamin E bekannt. Wird im Körper als Vitamin -E- verwertet.

Nein

-

Sojaöl, Mais

E307

Tocopherole
Synthetisches Vitamin -E-, bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. Wird im Körper wie Vitamin -E- verwertet.

Nein

-

Wurstwaren

E308

Tocopherole
Synthetisches Vitamin -E-, bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. Wird im Körper wie Vitamin -E- verwertet.

Nein

-

-

E309

Tocopherole
Synthetisches Vitamin -E-, bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin-E-Präparaten besteht die Gefahr einer gesundheitsschädlichen Überdosierung. Wird im Körper wie Vitamin -E- verwertet.

Nein

-

-

E310

Propylgallat
Natürliche Stoffe, werden aber meist synthetisch hergestellt. Können Allergien auslösen. Magenbeschwerden sind möglich.

Ja

-

Kaugummi, Margarine

E311

Octylgallat
Magenbeschwerden sind möglich Können Allergien auslösen. Für Säuglingsnahrung verboten.

Ja

-

Knabbergebäck, Kartoffelerzeugnisse

E312

Nicht ausreichend erforschter Stoff. Kann Allergien auslösen, Für Säuglingsnahrung verboten.

Ja

-

Marzipan, Kaugummi

E320

Buthylhydroxianisol (BHA)
Synthetische Stoffe, die im Fettgewebe des Menschen gespeichert werden können. Lösen häufig Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien aus. Erhöht den Cholesterinspiegel.

Ja

-

Rosinen, Butter

E321

Butylhydroxitoluol (BHT)
Synthetische Stoffe, die im Fettgewebe des Menschen gespeichert werden können. Lösen häufig Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien aus. E 321 kann die Krebsentstehung begünstigen. Kann bei empfindlichen Menschen zu Hautrissen führen.

Ja

-

Kartoffelchips, Pflanzenöle

E322

Lecithin
Unschädliche Stoffe, hauptsächlich aus Soja gewonnen. Werden meistens als Emulgator (zur Verbindung von Fett und Wasser) verwendet. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Soja

E325

Natriumlactat
Salze der Milchsäure. Wird im Körper ohne Probleme verwertet.

Nein

-

Konfekt, Käse

E326

Wird im Körper ohne weitere Probleme verwertet.

Nein

-

-

E327

Calciumlactat
Wird im Körper ohne weitere Probleme verwertet.

Nein

-

Schaumgebäck

E330

Zitronensäure
Natürlicher Stoff, wird synthetisch hergestellt, unschädlich. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Zitronen, Eiscreme, Marmelade, Käse

E331

Natriumcitrat
Salze der Citronensäure. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Süssigkeiten, Käse

E332

Kaliumcitrat
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Kondensmilch, Marmelade

E333

Calciumcitrat
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Konfekt, Sprudel, Käse

E334

L(+)-Weinsaeure
Natürlicher Stoff. Wird im Körper ohne Probleme verwertet.

Nein

-

Weintrauben

E335

Natriumtartrate
Salze der Weinsäure. Wird im Körper ohne Probleme verwertet.

Nein

-

Konfitüre, Konfekt

E336

Kaliumtartrate
Verwertung im Körper ohne Probleme

Nein

-

Kuchenmischung, Zitronengebäck

E337

Calciumtartrate
Verwertung im Körper ohne Probleme. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Käse-, Fleischwaren

E338

Orthophosphorsaeure
Wird auch als Phosporsäure bezeichnet. Kann in hohen Dosen die Calciumaufnahme des Körpers behindern. Umstritten ist noch, ob sie bei Kindern übernervöses Verhalten und Konzentrationsstörungen (Hyperaktivität) auslösen kann.

Nein

-

Käse, Würzmittel, Colagetränke

E339

Natrium-Orthophosphorsaeure
Salze der Phosphorsäure, werden auch als Phosphate bezeichnet.

Nein

-

Wurstwaren, gekochtes Fleisch

E340

Kalium-Ortophosphorsaeure
Synthetisch hergestellter Stoff.

Nein

-

Gelee, Tortenguss

E341

Calcium-Ortophsphorsaeure
Synthetisch hergestellter Stoff.

Nein

-

Backpulver, Fertiggebäck

E343

Magnesium-Ortophosphorsaeure

Nein

-

-

E350

Natriummalate
Unschädliche Stoffe, Salze der Apfelsäure

Nein

-

-

E351

Kaliummalate
Natuerliche Säure

Nein

-

-

E352

Calciummalate
Natuerliche Säure

Nein

-

-

E353

Metaweinsaeure
Natuerliche Säure

Nein

-

-

E355

Adipinsaeure

-

-

-

E363

Bernsteinsaeure
Natürlicher unschädlicher Stoff

Nein

-

-

E375

Nicotinsaeure
Unschädlicher Stoff, der Gruppe der B-Vitamine gehört.

Nein

-

-

E400

Alginsaeure
Wird aus Braunalgen gewonnen. Kann die Aufnahme von Spurenelementen (Eisen, Zinn, Cobalt, Mangan) durch den Darm behindern. Bei regemässigem Verzehr kann es zu einer Unterversorgung mit diesen lebenswichtigen Spurenelementen kommen.

Ja

-

Braunalgen, Geliermittel

E401

Natriumalganat
Salze der Alginsäure

Nein

-

Schnittkäse, Desserts, Eiscreme

E402

Kaliumalginat
Soll die Verfügbarkeit einiger Mineralstoffe verringern.

Nein

-

Pudding, Geliermittel, Eiscreme

E403

Ammoniumalginat
Soll die Eisenaufnahme des Körpers behindern.

Nein

-

Eiscreme, Pudding

E404

Calciumalginat
Soll die Verfügbarkeit einiger Mineralstoffe verringern.

Nein

-

Eiscreme, künstliche Sahne

E405

Phrophylenglykol-Alginat
Ester aus der Alginsäure. Soll die Verfügbarkeit einiger Mineralstoffe verringern.

Nein

-

fertige Salate, Hüttenkäse

E406

Agar-Agar
Unbedenklicher Stoff, der aus Rotalgen gewonnen wird und abführend wirkt. In Pulverform, farb- und geruchslos, löst es sich in heisser Flüssigkeit auf. Die Bindefähigkeit ist 8mal höher als Blattgelatine. In kaltem Wasser ist Agar-Agar quellfähig. Es löst sich beim Erhitzen auf 80-90°C und geliert nach em Abkühlen bei 30-40°C.

Nein

-

Käse, Joghurt, Eiscreme, Geleeüberzug von Fruchttorten

E407

Carrageen
Wird aus Rotalgen gewonnen. Grössere Mengen wirken abführend. Kann die Schleimhaut des Darmes schädigen und kann den Darm anfälliger gegen Bakterien machen. Führt im Tierversuch zur Bildung von Geschwüren. Hemmt Eiweissverdauung.

Ja

-

Rotalgen, Eiscreme, Feingebäck

E410

Johannisbrotkernmehl
Natürlicher Stoff, der aus Samen des Johannisbrotbaumes hergestellt wird. Wirkt abführend und kann die Eiweissausnutzung verringern. Ein altbewährtes Abführmittel.

Verwendung: Als Bindemittel für Süssspeisen, zur Erhöhung der Wasseraufnahmefähigkeit von Backmehl. Wird auch als Frischhaltemittel eingesetzt.

Nein

-

im Samen des Johannisbrotbaumes

E412

Guakernmehl
Wird aus dem Samen der Guarpflanze hergestellt und kann verschiedene Verunreinigungen enthalten, die im Tierversuch z.B. zu Wachstumsstörungen führen.

Verwendung: Als Dickungsstoff in Saucen, Suppen, Glace, Milchprodukten. Vor allem für die Diätküche.

Nein

-

im Samen der Guarpflanze

E413

Tragant
Natürlicher Stoff, der aus der Rinde einer asiatischen Pflanze hergestellt wird. Wirkt abführend und steht unter dem Verdacht, Allergien auszulösen. Die gesundheitliche Bewertung ist noch nicht abgeschlossen. Gilt nur als vorläufig vertretbar. Kann Allergien auslösen.

Nein

-

Streich- und Schmelzkäse

E414

Gummi arabicum
Getrocknete Gummiabsonderung einer Akazienart. Kann Allergien auslösen. Nicht ausreichend untersucht. Wird zu einem körnigen Pulver gemahlen.

Verarbeitung: In Wasser - 5 Teile Wasser, 1 Teil Gummi - quellen lassen. Vor Gebrauch im Waserbad erwärmen und passieren.

Nein

-

Schwarzwälderkirschtorte, Biber, Lebkuchen, Konfekt

E415

Xanthan
Wird mit Hilfe von Bakterien aus Zucker gewonnen. Ruft im Tierversuch in hohen Dosen Durchfall hervor.

Nein

-

Zucker

E420

Sorbit
Zuckeraustauschstoff, von dem nicht mehr als 20g am Tag aufgenommen werden sollte, sonst kann Durchfall auftreten. Im Tierversuch kommt es bei grösseren Mengen zur Harnsteinbildung und zur Entstehung von Nierentumoren. Nicht für Getränke zugelassen. Wird in geringen Mengen gut vertragen.

Nein

-

Diabetikerprodukte

E421

Mannit
Unbedenklicher Zuckeraustauschstoff.

Nein

-

Süssigkeiten, Eiscreme

E422

Glycerin
Unbedenkliches Feuchthaltemittel. Nicht ausreichend erforschtes Mittel.

Nein

-

Konfekt

E440

Pektin
Wird aus Früchten, z.B. Äpfeln oder Zitrusschalen gewonnen. Kann in grossen Mengen zu Durchfall führen. Kann im Darm Giftstoffe absorbieren.

Es kommt flüssig für Grossverbraucher und als Pulver in den Handel. Manchen Produkten ist Pektin gebrauchsfertig zugemischt.

Verarbeitung: Zum Beispiel Pektinpulver mit Fruchtsaft vermischen und wenig Weinsteinsäure darunterrühren. Die Säure bewirkt das Dickwerden der ganzen Flüssigkeit.

Verwendung: Zum Binden von Fruchtgelee und Konfitüre, zum Überziehen von Fruchttorten und Fruchtschnitten, als Festigungsmittel für Eischnee und Buttercreme.

Nein

-

Geliermittel

E440a

Amidierte Pektine
Wird durch Ammoniak aus den Pflanzen herausgelöst, ist nur bei Gelierzucker und Gelierhilfen erlaubt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Geliermittel

E440b

Amidierte Pektine
Wird durch Ammoniak aus den Pflanzen herausgelöst, ist nur bei Gelierzucker und Gelierhilfen erlaubt. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Geliermittel

E442

Ammonphosphatide
können Magen uebersäuern

Nein

-

Emulgatoren

E450a

Diphosphate
Werden auch als Phosphate bezeichnet. Können in hohen Dosen die Calciumaufnahme des Körpers behindern. Umstritten ist noch, ob sie bei Kindern übernervöses Verhalten und Konzentrationsstörungen (Hyperaktivität) hervorrufen können. "Kalk-Armut" im Skelett wird begünstigt.

Nein

-

-

E450b

Triphosphate
Werden auch als Phosphate bezeichnet. Können in hohen Dosen die Calciumaufnahme des Körpers behindern. Umstritten ist noch, ob sie bei Kindern übernervöses Verhalten und Konzentrationsstörungen (Hyperaktivität) hervorrufen können.

Nein

-

Kondensmilch, Käse

E450c

Polyphosphate
Werden auch als Phosphate bezeichnet. Können in hohen Dosen die Calciumaufnahme des Körpers behindern. Umstritten ist noch, ob sie bei Kindern übernervöses Verhalten und Konzentrationsstörungen (Hyperaktivität) hervorrufen können.

Nein

-

Käse, gefrorene Fischprodukte

E460

Cellulose
Dickungsmittel, das im Körper nicht verwertet wird. Regt die Verdauung an. Ist nur für Kaugummi zugelassen.

Nein

-

Kaugummi

E461

Methycellulose
Chemisch oder physikalisch behandelte Cellulosen. Mikroskopisch kleine Kristalle aus Pflanzenfasern.

Nein

-

Speiseeis, Milchprodukte

E463

-

Nein

-

-

E464

-

Nein

-

-

E466

Carboximethylcellulose
Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt.

Nein

-

Tomatensosse, Schmelzkäse

E470

Salze der Speisefettsaeuren
Unbedenkliche Stoffe. Verbindungen von Fetten und Säuren, die auch als natürliche Nahrungsbestandteile vorkommen.

Nein

-

-

E471

Mono-und Diglyceride der Speisefettsaeuren
Unbedenkliche Stoffe. Es sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Wird im Körper problemlos abgebaut.

Nein

-

Wichtige Emulgatoren bei der Herstellung von Margarine, Pudding, Glacen usw

E472

Mono- und Diglyceride der Speisefettsaeuren, verestert mit

Nein

-

-

E472a

- Essigsaeure

Nein

-

-

E472b

- Milchsaeure

Nein

-

-

E472c

- Zitronensaeure

Nein

-

-

E472d

- Weinsaure

Nein

-

-

E472e

- Monoacetyl- und diacetylsaeure

Nein

-

-

E472f

- Essig- und Weinsaeure

Nein

-

-

E474

Künstliche unbedenkliche Stoffe.

Nein

-

-

E475

Polyglycerinester
Unbedenklicher Stoff, der im Körper wie Fett verwertet wird.

Nein

-

-

E500

Natriumncarbonat
Auch als Soda bekannt. Kann in hohen Dosen zur Reizung des Magen-Darm-Bereichs und zu Durchfällen führen. Gilt aber in den in Lebensmitteln vorkommenden Mengen als unbedenklich.

Nein

-

-

E501

Kaliumcarbonat
Salze der Kohlensäure, die auch als Säuerungsmittel und Säureregulator eingesetzt werden.

Nein

-

-

E503

Ammoncarbonat

Nein

-

-

E504

Magnesiumcarbonat

Nein

-

-

E507

Salzsaeure
Kann in hohen Dosen zu Erbrechen und Verätzungen führen. Ist nur zur Herstellung von Würzmitteln und Invertzucker (z.B. Kunsthonig) zugelassen. Im fertigen Würzmittel kann eine Verätzungsgefahr ausgeschlossen werden.

Nein

-

Würzmittel, Invertzucker (z.B. Kunsthonig)

E508

Kaliumchlorid
Härtungsmittel

Nein

-

-

E509

Calciumchloid

Nein

-

-

E510

Ammoniumchlorid
Wird auch als Salmiak bezeichnet. Kann in sehr hohen Dosen zur Übersäuerung des Blutes und zu Magen-Darm-Beschwerden führen.

Nein

-

-

E511

Magnesiumchlorid
Härtungsmittel

Nein

-

-

E513

Schwefelsaeure
In geringen Mengen wirkt sie reizend, in grösseren Dosen zerstört sie das Körpergewebe. Ist nur zur Herstellung von modifizierter Stärke und Invertzucker zugelassen. Durch den Verzehr des fertigen Produkts kann eine Gewebszerstörung ausgeschlossen werden.

Nein

-

-

E514

Natriumsulfat
Salze der Schwefelsäure. Wird auch als Glaubersatz (Abführmittel) bezeichnet.

Nein

-

-

E515

Kaliumsulfat

Nein

-

-

E516

Calciumsulfat
Wird auch als Gips bezeichnet

Nein

-

-

E520

Aluminiumsulfat

Nein

-

-

E523

Aluminiumammonsulfat

Nein

-

-

E524

Natriumhydroxid
Wird auch als Ätznatron oder Natronlauge bezeichnet. Wird speziell für Laugengebäck verwendet. Das Gebäck hat bei sachgemässer Herstellung keine ätzende Wirkung.

Nein

-

-

E525

Kaliumhydroxid
Wird auch als Ätzkali oder Kalilauge bezeichnet.

Nein

-

-

E526

Calciumhydroxid
Wird auch als gelöschter Kalk oder Kalkmilch bezeichnet.

Nein

-

-

E527

Ammoniumhydroxid

Nein

-

-

E529

Calciumoxid

 

 

 

E530

Magnesiumoxid

 

 

 

E535

Magnesiumhydroxid / Natriumferrocyanid
Verbessert die Rieselfähigkeit von Tafelsalz. Im Tieversuch nierenschädigend.

Nein

-

Tafelsatz

E536

Kaliumferrocyanid

Nein

-

-

E540

Dicalciumdiphosphat
Salze der Phosphorsaeure. Gleiche Bedenken wie bei E 338-343

Nein

-

-

E543

Calciumnatriumpolyphosphat
Salze der Phosphorsaeure. Gleiche Bedenken wie bei E 338-343

Nein

-

-

E544

Calciumpolyphosphat (Orthophosphorsaeure)
Salze der Kieselsaeure

Nein

-

-

E550

Natriumsilikat
Salze der natürlich vorkommenden Kieselsäure, unbedenkliche Stoffe.

Nein

-

-

E551

Kieselsaeure, Siliciumdioxid

Nein

-

-

E552

Calciumsilikat

Nein

-

-

E553a

Magnesiumsilikat
Verursacht im Tierversuch Nierenschäden.

Nein

-

-

E553b

Talkum
Muss laut Gesetz frei von Asbestfasern sein. Verstösse sind allerdings nicht auszuschliessen.

Nein

-

-

E554

Aluminiumsilikat
Unbedenklicher Stoff, der auch als Kieselsäure bezeichnet wird.

Nein

-

-

E558

Bentonit
Natürliches Tongestein, das als Verunreinigung geringe Mengen Blei (20 mg/kg) und Arsen (2mg/kg) enthalten darf. Wird z.B. bei der Bierherstellung als Klärhilfsmittel verwendet.

Nein

-

-

E570

Stearinsaeure
Unbedenkliche, natürliche Fettsäure, die auch als Stearat bezeichnet wird.

Nein

-

-

E572

Magnesiumstearat
Salz der Fettsäure

Nein

-

-

E574

Gluconsaeure
Unbedenkliche Säuerungsmittel

Nein

-

-

E575

Glucono-deltalacton

Nein

-

-

E576

Natriumgluconat
Salze der Gluconsäure

Nein

-

-

E577

Kaliumgluconat

Nein

-

-

E578

Calciumgluconat

Nein

-

-

E579

Eisengluconat
Färbungsmittel für Oliven

Nein

-

Oliven

E620

Glutaminsaeure
Können bei empfindlichen Personen oder bei hohem Verzehr zu Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl im Nacken, Schwäche und Herzklopfen führen, bekannt als "China Restaurant Syndrom"

Nein

-

-

E621

Natriumglutamat
Können bei empfindlichen Personen oder bei hohem Verzehr zu Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl im Nacken, Schwäche und Herzklopfen führen, bekannt als "China Restaurant Syndrom"

Nein

-

-

E622

Kaliumglutamat
Können bei empfindlichen Personen oder bei hohem Verzehr zu Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl im Nacken, Schwäche und Herzklopfen führen, bekannt als "China Restaurant Syndrom"

Nein

-

-

E623

Kalziumglutamat
Im Tierversuch kommt es bei regelmässigem Verzehr zu Veränderungen des Gehirns und der Leber und zu vemehrter Harnsäurebildung (zuviel Harnsäure kann beim Menschen Gichtanfälle auslösen). werden in vielen Fertiggerichten und Würzmitteln (z.B. Sojasosse) eingesetzt. Wirken nur zusammen mit Salz, daher sind viele Fertiggerichte so salzhaltig.

Nein

-

Fertiggerichte, Würzmittel

E625

Im Tierversuch kommt es bei regelmässigem Verzehr zu Veränderungen des Gehirns und der Leber und zu vemehrter Harnsäurebildung (zuviel Harnsäure kann beim Menschen Gichtanfälle auslösen). werden in vielen Fertiggerichten und Würzmitteln (z.B. Sojasosse) eingesetzt. Wirken nur zusammen mit Salz, daher sind viele Fertiggerichte so salzhaltig.

Nein

-

Geschmacksverstärker sind umstritten, gesundheitlich bedenklich und meist unnötig. In der Schweiz nur als Sammelbegriff ohne E-Nummern.

E627

Natriumguanylat
Geschmacksverstärker, die etwa 10 - 20 mal stärker als Glutaminsäure wirken. Werden auch als Guanylat bezeichnet.

Nein

-

-

E628

Kaliumguanylat
Geschmacksverstärker, die etwa 10 - 20 mal stärker als Glutaminsäure wirken. Werden auch als Guanylat bezeichnet.

Nein

-

-

E631

Natriumosinat
Geschmacksverstärker, die etwa 10 - 20mal stärker als Glutaminsäure wirken. Werden auch als Inosinat bezeichnet.

Nein

-

-

E632

Kaliumosinat
Geschmacksverstärker, die etwa 10 - 20 mal stärker als Glutaminsäure wirken. Werden auch als Inosinat bezeichnet.

Nein

-

-

E636

Maltol
Geschmacksverstärker, der den Geschmackseindruck "Karamel" vermitteln und den süssen Geschmack steigert.

Nein

-

-

E637

Ethylmaltol
Stärkere geschmacksgebende Wirkung als Maltol

Nein

-

-

E901

Bienenwachs
Natürliches unbedenkliches Überzuckerungsmittel.

Nein

-

-

E902

Candelillawachs
Unbedenkliches Überzugsmittel, wird aus einer mexikanischen Wolfsmilchpflanze gewonnen.

Nein

-

-

E903

Carnaubawachs
Unbedenkliches Überzugsmittel, wird aus den Blättern der Carnaupalme gewonnen.

Nein

-

-

E904

Überzugsmittel, wird aus verschiedenen Bäumen Ostasiens gewonnen.

Nein

-

-

E905

Schellack
Unbedenkliches Überzugsmittel, wird aus Erdöl gewonnen.

Nein

-

-

E906

Benzoeharz
Überzugsmittel, Harz des Benoebaumes

Nein

-

-

E907

Kristalline Wachse
Unterschiedliche Überzugsmittel, die auch Paraffin genannt werden.

Nein

-

-

E910

L-Cystein
Natürlicher Eiweissbaustein

Nein

-

-

E913

Lanolin
Wird beim Aufbereiten von Schafwolle aus dem Wollfett gewonnen.

Nein

-

-

E915

Ester des Kollophoniums
Künstlicher Stoff, mit Bestandteilen des Harzes von Nadelbäumen. Allergien sind möglich.

Nein

-

-

E920

Natürliche, körpereigene Eiweissstoffe.

Nein

-

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E921

L-Cystin

Nein

-

-

E925

Chlor
Aggressives Gas, das zur Trinkwasserentkeimung eingesetzt wird. Dabei können sich chlorierte organische Verbindungen bilden, die krebsauslösend sind. Der Chlorgehalt in Trinkwasser kann beim Wasserwerk erfragt werden.

Nein

-

Trinkwasser

E926

Chlordioxid
Aggressives Gas, das zur Trinkwasserentkeimung eingesetzt wird. Dabei können sich chlorierte organische Verbindungen bilden, die krebsauslösend sind. Der Chlorgehalt im Trinkwasser kann beim Wasserwerk erfragt werden.

Nein

-

Trinkwasser

E950

Künstlicher Stoff. Im Tierversuch kommt es zu einem geringen Übertritt in die Plazenta und die Milch von Muttertieren. Es gilt als unbedenklich. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine duldbare tägliche Aufnahmemenge von 15 mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Das sind für einen 70 kg schweren Menschen ca. 3 Liter Limonade.

Nein

-

-

E951

Künstlicher Stoff aus Eiweissbausteinen. Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (PKU) dürfen Aspartam nicht essen. Aspartam kann (bis zu 1 %) den gesundheitsschädlichen Stoff Diketopiperazin enthalten. Diese Verunreinigung kann beim Erwärmen von Speisen, die Aspartam enthalten, entstehen. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine duldbare tägliche Aufnahmemenge von 40 mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Das sind für einen 70 kg schweren Menschen ca. 155 Tabletten pro Tag, wenn eine Tablette 18 mg Aspartam enthält oder 4 1/2 Liter eines kalorienarmen Erfrischungsgetränkes..

Nein

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E952

Künstlicher Stoff. Kann im Tierversuch die Fruchtbarkeit vermindern, und es kann zu einem Übergang in die Milch von Muttertieren kommen. War in den USA jahrelang wegen Krebsverdachtes verboten. Der Krebsverdacht konnte in Deutschland nicht bestätigt werden. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine duldbare tägliche Aufnahmemenge von 11 mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Das sind für einen 70 kg schweren Menschen ca. 11 Tabletten pro Tag, wenn eine Tablette 70 mg Cyclamat enthält.

Nein

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-

E954

Künstlicher Stoff mit einer starken Süsskraft. Kann bei hohen Konzentrationen metallischen Beigeschmack hervorrufen. Darf als Verunreinigung Toluolsulfonamid enthalten, das auch als Weichmacher und Pilzbekämpfungsmittel in der Landwirtschaft verwendet wird und im Tierversuch krebsauslösend wirkt. In den USA mussten mit Sacharin gesüsste Produkte den Hinweis tragen, dass durch die Fütterung von Saccharin in tierversuchen Krebs ausgelöst wird. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine duldbare tägliche Aufnahmemenge von 5 mg pro kg Körpergewicht festgelegt. Das sind z.B. für einen 70 kg schweren Menschen ca 21 Süssstofftabletten pro Tag, wenn eine Tablette 16,5 mg Saccharin enthält.

Nein

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E1404

Oxidativ abgebaute Stärkeverbindungen

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-

Stärke

E1414

Acetyliertes Distaerkephosphat

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E1420
E1421

Monostärkeacetat

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E1422

Acetyliertes Distärkeadipat

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-

 


Ein "-" bedeutet das uns über diesen Stoff keine entsprechenden Informationen bekannt sind.

Quellen: Uni Bonn / Kekulé Institut