Die Geschichte Norddeutschlands
Seit ca. 2,5 Mio. Jahren Eiszeitalter (Pleistozän)
Altsteinzeit (Paläolithikum)
Noch keine Menschen in Norddeutschland
Vor 400.000 Jahren Die Urmenschen leben als nomadische Jäger und Sammler, benutzen Steinwerkzeuge. Erste Spuren menschlichen Lebens in Schöningen bei Helmstedt. Am Rande des Braunkohletagebaus wurden ab 1995 acht Wurfspeere des Homo erectus gefunden, des gemeinsamen Vorfahren der Neandertaler und der modernen Menschen
12500-12000 v. Chr. Hamburger Kultur
9600 v. Chr. Ende der letzten Eiszeit. Die Mittelsteinzeit (Mesolithikum) beginnt
Ab 6000 v. Chr. Durch schmelzwasserbedingtes Ansteigen des Meeresspiegels nimmt die Ostsee allmählich ihre heutige Form an. Die Küstenbewohner entwickeln Fertigkeiten im Fischfang Steinzeitliche Siedlungsplätze vor der heutigen Insel Poel
Ab 4000 v. Chr. Das Neolithikum (die Jungsteinzeit) erreicht allmählich Norddeutschland.Megalithkultur (steinerne Großgräber) TrichterbecherkulturNeuerungen wie der Übergang zu Ackerbau und Viehzucht, Vorratshaltung, Herstellung von Keramik, Nutzung von Rad und Wagen, Einführung der Arbeitsteilung verändern die Lebensweise der Menschen grundlegend
3000 v. Chr. Erste Rodungen, Dörfer, Weiden und Äcker nachweisbar. Domestizierung des Pferdes
Ab 2800 v. Chr. In Norddeutschland leben nun neben den Mitgliedern der Megalith-Kultur auch Menschen, die ihre Toten in Einzelgräbern bestatten, die Streitäxte haben und mit Schnüren verzierte Keramik herstellen (aus der Schnurkeramiker-Kultur)
Ab 1500 v. Chr. Bronzezeit in Norddeutschland: Erste Waffen und Werkzeuge aus Metall. Auch Goldschmuck
Ab 500 v.Chr. Eisenzeit, Jastorf-Kultur: Verhüttung des sog. Raseneisenerzes in Norddeutschland
Ab 120 v. Chr. Klimaverschlechterung in NorddeutschlandKimbern, Teutonen und Ambronen ziehen mit 300.000 Menschen von Jütland nach Süden und bedrohen das Römische Reich
9 n. Chr. Varusschlacht bei Kalkriese, nördlich von Osnabrück: eine der größten Schlachten zwischen dem Römischen Reich und den germanischen Völkern. Der römische Feldherr Varus wird mit seinen Legionen von germanischen Stämmen unter Arminius "niedergemetzelt" (Tacitus)
1. Jh. n. Chr. Besiedlung des Ems-Weser-Gebietes durch die Sachsen. Bis ins 7. Jh. n. Chr. Ausdehnung über ganz Nordwestdeutschland. Der westgermanische Stamm der Friesen besiedelt West- und Nordfriesland
Ab 375 Völkerwanderung: Angeln und Sachsen verlassen Siedlungsgebiete an Nord- und Ostsee und besiedeln England
5. Jh. Slawen siedeln östlich der Elbe, später auch in Ostholstein
7. Jh. Beginn der Christianisierung Nordwestdeutschlands. Schleswig-Holstein ist erst im 12. Jh. christianisiert, das Gebiet östlich der Elbe noch später
8. Jh. Der germanische Stamm der Sachsen dringt bis nach Holstein vor
8. Jh. Gründung der Wikingerstadt Haithabu als Handelszentrum
768-814 Karl der GroßeUnterwerfung der Sachsen, erzwungene Christianisierung, Eingliederung ins Frankenreich. Auch die Friesen, zwischen Rheinmündung und Weser, werden von den Franken christianisiert.
772 Beginn der Sachsenkriege 782 Blutgericht bei Verden/Aller, 4500
Hinrchtungen
798 Schlacht bei Bornhöved (Schwentinefeld): die Verbündeten des fränkischen Königs Karls des Großen schlagen die Sachsen.
Um 800 Erbauung der Hammaburg, Keimzelle des späteren Hamburg
Ende 8./Anfang 9. Jh. Zeit der Wikingerüberfälle: Hamburg wird 845 durch einen Wikingerüberfall zerstört.
919 Herrschaft der Ottonen in DeutschlandDer Liudolfinger Heinrich wird zum König der Deutschen gewählt. Die Pfalz Grona bei Göttingen gewinnt an Bedeutung (953 erste urkundliche Erwähnung Göttingens, als "Gutingi"). Blütezeit der Baukunst: Hildesheimer Dom
10. Jh. Goslar wird für die nächsten Jahrhunderte Kaiserpfalz im Norden und Zentrum des christlichen Glaubens. Fundort für Silber. Blütezeit Haithabus
1066 Nach der endgültigen Zerstörung Haithabus durch einen Wikingerangriff übernimmt Schleswig immer mehr seine Rolle
12. Jh. bis Hansezeit Entwicklung der Kogge (Lastsegler), des wichtigsten Schiffstyps
Nordeuropas
Ab 12. Jh. Backstein wird als Baumaterial genutzt
1189 Hafenprivileg für Hamburg (Geburtsurkunde des Hafens)
Ca. 1130 Geburt Heinrich des Löwen. Er bekämpft die Wenden (Slawen), fördert Ostsiedlung und errichtet die Bistümer Ratzeburg, Oldenburg (Sitz in Lübeck), Mecklenburg (Sitz in Schwerin)
1181 Kaiser Friedrich Barbarossa nimmt Lübeck ein
1203 Holstein wird dänisch
1200-1227 Auch Mecklenburg und (seit 1185) Vorpommern unter dänischer Hoheit
1218-1284 Rostock, Hannover, Kiel, Flensburg erhalten Stadtrecht
1235 Das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, Keimzelle des späteren Landes Niedersachsen, wird gegründet
Um 1280 Zeit der Hanse: Die Hanse entsteht aus einem lockeren Zusammenschluss von Kaufleuten, der sich seit dem 12. Jahrhundert gebildet hat
1319 Erster Dithmarscher Krieg: Der holsteinische Angriff wird
zurückgeschlagen
1326-1329 Auf Betreiben Graf Gerhards III. von Holstein wird der minderjährige Herzog von Schleswig König von Dänemark. Von diesem erhält Gerhard das Herzogtum Schleswig als Lehen und vereinigt erstmals Schleswig mit Holstein
1350 Pest in ganz Norddeutschland
1362 Große Mandränke: Sturmflut an der Nordseeküste verändert den Küstenverlauf, der Hafenort Rungholt versinkt mitsamt einem Teil der Insel Strand vor Husum
1356 Die Hanse wird zu einem förmlichen Zusammenschluss von Handelsstädten
1398 Eröffnung des Stecknitz-Kanals zwischen der Elbe und der Trave
14. Jh. Blütezeit mittelalterlicher Städte: Bergbau in Goslar, Salzgewinnung in Lüneburg, Brauwesen in Einbeck, Tuchhandel in Göttingen und Osnabrück, Schifffahrt in Emden und Stade
1401 Klaus Störtebeker wird geköpft, Legende um seine Hinrichtung
1407 In Lübeck wird erstmals Marzipan hergestellt
1419 Gründung der Universität Rostock, der ersten im Ostsee-Raum. 1456 Gründung der Universität Greifswald
1460 Die Ritterschaft Schleswigs und Holsteins wählt König Christian I. von Dänemark zum Herzog von Schleswig und Grafen von Holstein. Ripener Freiheitsbrief: Schleswig und Holstein "up ewig ungedeelt"
1500 Dritter Dithmarscher Krieg ("Dithmarscher Bauernkrieg"): In der
Schlacht bei Hemmingstedt besiegen die dithmarscher Bauern Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein und die berüchtigte "Schwarze Garde" des Junkers Slentz
1514-1521 In siebenjähriger Arbeit erschafft Hans Brüggemann in seiner Werkstatt in Husum den Bordesholmer Altar
Um 1520 Beginn der Reformation in Norddeutschland
1522 In der Husumer Marienkirche predigt Hermann Tast 1522 zum ersten Mal im Geiste Martin Luthers
1523 Herzog Friedrich I. wird dänischer König mit Sitz auf Schloß Gottorf in Schleswig
Ab 1529 Hamburg und viele norddeutsche Fürsten- und Herzogtümer erhalten durch Johannes Bugenhagen eine evangelische Kirchenordnung und eine neue Sozialordnung
1549 Landtag beschließt nach Zustimmung der Stände Reformation für Mecklenburg
1530-1735 Hexenverfolgung in Norddeutschland, Schwerpunkt in Mecklenburg
1576 Gründung der Universität Helmstedt (bis 1809)
1616 Der dänische König Christian IV. gründet Glückstadt als dänischen, liberalen Gegenentwurf zu Hamburg
1634 Die Burchardiflut, eine schwere Sturmflut verwüstet die Westküste Schleswig Holsteins. Rund 15.000 Tote, die Insel Strand wird in die Teile Nordstrand und Pellworm auseinandergerissen
1619 Hamburg wird durch starke Zuwanderung europäischer Juden und Kaufleute größte Stadt des Reiches
1626 Der Krieg erreicht den Norden. Schlacht bei Lutter, aus der die katholische Liga als Sieger hervorgeht. Nach und nach wird fast ganz Norddeutschland von den kaiserlichen Truppen besetzt. Der kaiserliche Heerführer Wallenstein wird anstelle der vom Kaiser abgesetzten Herzöge neuer Lehnsherr der beiden mecklenburgischen Herzogtümer. Güstrow wird neue Residenz
1628 Stralsund trotzt dank schwedisch-dänischer Unterstützung einer sechsmonatigen Belagerung durch kaiserliche Truppen. Dänemark greift erneut in das Kriegsgeschehen ein, wird aber auf Usedom von den Liga-Truppen geschlagen
1629 Nach Friedensverhandlungen in Lübeck muss Dänemark einen Teil Holsteins an die kaiserliche Krone abtreten
Ab Ende des 17. Jh. Aufstieg des Welfenhauses
1636 Hannover wird Residenz der Welfen
1665 Gründung der Kieler Universität
1677 Stadtbrand von Rostock
1692 Hannover wird Kurfürstentum
1694 Liebesdrama um Sophie Dorothea und Graf Königsmark
1701 Welfen erhalten Anwartschaft auf die engl. Königskrone
1701 Teilung Mecklenburgs in Schwerin und Strelitz
1714-1837 Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien: Kurfürst Georg Ludwig wird als Georg I. König von England
1734 Gründung der Universität Göttingen
1777-1784 Bau des "Schleswig-Holsteinischen Canals", ab 1853 in Eiderkanal umbenannt
Mitte 18. Jh. Aufhebung der Leibeigenschaft in vielen norddeutschen Gemeinden
1789 Französische Revolution: In Folge der Franz. Revolution kommen 15.000 royalistische Emigranten nach Norddeutschland. Allein 10.000 von ihnen lassen sich in Hamburg nieder
1803 Das Fürstentum Hannover wird von den Franzosen besetzt
1806 Napoleons Truppen besetzen weite Teile Norddeutschlands. Der "Code Napoleon" wird eingeführt. Abschaffung der Leibeigenschaft in allen französisch besetzten Gebieten
1806-1812 Kontinentalsperre. Napoleon verfügt eine Handelsblockade des europäischen Festlandes gegen England
1806-1813/14 Hamburg von Frankreich besetzt
1810 Napoleon erklärt Hamburg zu einer französischen Stadt und zum Zentrum des neu gegründeten Departements Bouches-de-l'Elbe
1807 Helgoland wird von den Engländern erobert und zum Knotenpunkt für den Schmuggel englischer Waren
1812 Die große Armee Napoleons unterliegt in Russland. Napoleon zieht sich zurück.
1813 Völkerschlacht bei Leipzig zwischen Franzosen, Preußen, Russen,
Österreichern und Schweden. Schwere Niederlage Napoleons.
1813 1400 Kosaken marschieren nach dem Abzug der Franzosen als russische Armee in Hamburg ein. Zehn Wochen später wird die Stadt erneut von französischen Truppen eingenommen. Schwere Repressalien gegen Hamburger Bürger und ihr Eigentum
1814 Hamburger Berg (das spätere St. Pauli) wird von den Franzosen niedergebrannt. Nach dem Abzug der Franzosen baldige Neubesiedlung und Beginn des Aufstiegs des Hamburger Berg zum Vergnügungsviertel
1814 Hannover wird Königreich
1827 Bremen kauft wegen der zunehmenden Versandung der Weser dem Königreich Hannover das Landgebiet um die Wesermündung ab und errichtet einen seetüchtigen Hafen: "Bremer Haven" entsteht.
1830 Auswanderungswelle aus verschiedenen Gegenden Deutschlands und Europas in Richtung Amerika führt Tausende Menschen in das neu gegründete Bremerhaven.
Französische Juli-Revolution.
In Braunschweig stürmen Handwerker und Arbeiter das Schlosss und setzen es in Brand. Herzog Karl II. bleibt nur noch die Flucht
1837 Göttinger Sieben. Nach dem Ende der Personalunion mit England setzt der neue König Ernst August von Hannover die reformierte Verfassung außer Kraft. Sieben Professoren, die dagegen protestieren, werden entlassen
1838 Gründung der Firma Scheffel und Howaldt, aus der 1889 die Kieler Howaldtswerke hervorgehen. Zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel wird die erste Eisenbahnlinie Norddeutschlands eröffnet
1833 Die Hamburger Vorstadt Hamburger Berg wird nun nach der dortigen Kirche St. Pauli benannt
1840 Im Zuge der Landflucht, u. a. aus Mecklenburg und Schleswig-Holstein, verdreifacht sich die Einwohnerzahl Hamburgs nahezu von 220.000 im Jahr 1840 auf 600.000 im Jahr 1890
1841 Hoffmann von Fallersleben verfasst auf Helgoland das "Lied der
Deutschen", die spätere deutsche Nationalhymne
1842 5. bis 8. Mai: Stadtbrand in Hamburg. Ein Drittel der Stadt wird dabei in Schutt und Asche gelegt
1842 Fotografie: Am Tag nach dem Brand entstehen die ersten Daguerrotypien von Hamburg. Es sind zugleich die ersten Reportagefotos der Welt
1848-51 Schleswig-Holsteinische Erhebung gegen die Eingliederung in Dänemark: Die entscheidende Schlacht bei Idstedt am 25. Juli 1850 endet mit einer Niederlage der Schleswig-Holsteiner
1850 Der Hamburger Reeder Robert Miles Sloman richtet die erste
Dampfschifflinie nach Nordamerika ein.
1851 In Kiel baut Wilhelm Bauer den "Brandtaucher", das erste U-Boot der Welt
1860 Hamburg bekommt eine neue liberal-konservative Verfassung. Senat und Bürgerschaft wählen gemeinsam
1864 Deutsch-Dänischer Krieg: Erstürmung der Düppeler Schanzen am 18. April 1864 durch preußische Truppen. Preußen und Österreich erobern im Krieg gegen Dänemark Schleswig und Holstein
1866/1867 Deutscher Krieg: Preußen erzwingt den Krieg gegen Österreich. Nach der Niederlage Österreichs Gründung des Norddeutschen Bundes unter Führung Preußens und unter Einbeziehung aller nördlich des Mains gelegenen deutschen Staaten. Neben dem Königreich Hannover werden auch Schleswig und Holstein preußische Provinz
1865 Alfred Nobel baut eine Nitroglycerinfabrik bei Krümmel und erfindet 1866 bei Experimenten auf einem Elbfloß das Dynamit
1877 Auf der Elbinsel Kuhwerder (einer Weidefläche für Schlachtvieh) wird die Werft Blohm + Voss gegründet
1878 Gründung des ersten deutschen Fußballvereins in Hannover
1887 Gründung des HSV
1888 Zollanschluss Hamburgs an das Deutsche Reich. Hamburger Hafen wird Freihafen. Eröffnung der Speicherstadt durch Kaiser Wilhelm II.
1888-94 Der Schleswiger Dom erhält einen 112 Meter hohen Kirchturm und wird damit zum höchsten Gebäude Schleswig-Holsteins
1890 SPD gewinnt bei den Reichstagswahlen alle drei Wahlkreise in Hamburg
1890 Helgoland wird deutsch
1890 bis Anfang 20. Jh. Erneute Auswandererwelle: Hamburg löst Bremerhaven als führenden Auswandererhafen Europas ab. Mehre hundert tausend Norddeutsche verlassen ihre Heimat und wandern nach Amerika aus. Allein 1891 werden in Hamburg 144.239 Auswanderer gezählt
1892 Die Cholera in Hamburg fordert über 8.600 Tote
1894 Erste elektrische Straßenbahn in Hamburg
1895 Am 21. Juni Eröffnung des "Kaiser-Wilhelm-Kanals", dem heutigen Nordostseekanal. Schlusssteinlegung durch Kaiser Wilhelm II.
1896/1897 Elf Wochen langer Streik der Hamburger Hafenarbeiter für mehr Lohn
1898 In Hannover gründet Emil Berliner die erste Schallplattenfabrik der Welt
1903 Erster Motorflug der Welt des Magistratsbeamten Karl Jathos in Hannover, zwei Monate vor den Gebrüdern Wright
Anfang des 20. Jahrhunderts Künstlerkolonien entstehen. Die wichtigsten Werke der Berliner Künstlergruppe Die Brücke kommen in Dangast zustande. Weitere Künstlerkolonien in Norddeutschland entstehen in Worpswede und Ahrenshoop
1911 Einweihung des Elbtunnels in Hamburg
1912 Die "Imperator", größtes Schiff der Welt, läuft von Hamburg aus
1913 Ernst August, Enkel des letzten Königs von Hannover, heiratet die
  Kaisertochter Viktoria Luise und wird Herzog von Braunschweig
1914-1918 Erster Weltkrieg:Etwa eine Millionen Soldaten aus Norddeutschland werden getötet
1916/1917 Kohlrübenwinter. Hungerrevolten in Harburg und Hamburg, sie greifen auf Kiel, Flensburg und mecklenburgische Städte über
1918 29. Oktober: Matrosen der Hochseeflotte verweigern in Kiel und
  Wilhlmshaven den Befehl, um ihr Leben nicht bei einem letzten Gefecht gegen die Briten aufs Spiel zu setzen
1918 Revolution breitet sich in ganz Norddeutschlandaus. Arbeiter- und
  Soldatenräte übernehmen für kurze Zeit die Macht
1919 Eröffnung der Universität Hamburg
1920 Der nördliche und mittlere Teil des ehemaligen Herzogtums Schleswig wird deutsch-dänisches Abstimmungsgebiet. Nordschleswig fällt an Dänemark
1924 Fernsprechamt Hamburg sendet erste Radioprogramme der NORAG (Nordische Rundfunk AG)
1926 Emil Nolde siedelt nach Seebüll, Nordfriesland
1927 Einweihung des Hindenburg-Damms nach Sylt
1930 Reichstagswahl:In einigen Bezirken Schleswig-Holsteins erringt die NSDAP 45 Prozent der Wählerstimmen
1931 Aufstieg der NSDAP:In Bad Harzburg versammelt sich die erste Heerschau der "nationalen Opposition", bestehend aus National-Konservativen und der NSDAP
1932 Adolf Hitler erhält 1932 als Regierungsrat der Braunschweigischen Gesandtschaft in Berlin die deutsche Staatsbürgerschaft und erfüllt damit die Voraussetzung für eine Kandidatur zum Reichkanzler.
  Altonaer Blutssonntag: Bei einem Naziaufmarsch kommt es zu Straßenkämpfen mit Kommunisten. Achtzehn Tote und 285 Verletzte.
  3. August: von Nationalsozialisten verübter Sprengstoffanschlag auf die Kieler Synagoge
1933 Hitler wird zum Reichskanzler ernannt. Reichsweite Aufhebung der Länderhoheit
01. Apr 33 Boykott jüdischer Geschäfte: Nach Machtübernahme und Boykotttag verlassen zahlreiche Juden Norddeutschland
1934-42 Swingbewegung in Hamburg. Die Swingkids (wie sie sich selbst nennen) formieren sich zu einer unpolitischen Opposition im Nazi-Regime
1937 Neugliederung des Reiches in Gaue:Neue Grenzen für Schleswig-Holstein,Hannover, Preußen, Hamburg: Der Verwaltungs- und Wirtschaftsgroßraum "Großhamburg" entsteht.
  Gleichschaltung
1936 Olympische Segelwettbewerbe in Kiel
1936 Peenemünde wird Luftwaffenversuchsanstalt
1936 Bau des Rügendammes
1937 Autobahn Hamburg-Lübeck wird eröffnet
Göring eröffnet "Reichswerke Hermann Göring" in Salzgitter
1938 Grundsteinlegung für Volkswagenwerk bei Fallersleben. "KDF-Stadt",1945 in Wolfsburg umbenannt, entsteht.
09. Nov 38 Pogromnacht, auch in Norddeutschland. Jüdische Einrichtungen, Geschäfte und Synagogen werden von SA und SS demoliert und in Brand gesetzt
1938-45 Deportation von Juden in KZs beginnt
1939 Im Februar läuft auf der Hamburger Werft Blohm Vossdas Schlachtschiff Bismarck vom Stapel
1939 Zweiter Weltkrieg:Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September beginnt der Zweite Weltkrieg
Einsatz von Kriegsgefangenen in Rüstungsindustrie, etwa in Salzgitter, Peenemünde
1940 Unterirdische Produktion von V1, V2 im Harz. Am 9. April überschreiten deutsche Truppen ohne Kriegserklärung zwischen Aventoft und Krusau die Grenze zu Dänemark
1940 Erster Luftangriff auf KielKinderlandverschickung beginnt
1942 Bombennächte 28./29. März: Mit dem britischen Angriff auf Lübeck werden in Deutschland zum ersten Mal Flächenangriffe auf Wohnviertel geflogen. Über 300 Tote, 15.000 Lübecker obdachlos.
  Bombennächte vom 26. bis 29. August: Rostock ist die zu diesem Zeitpunkt am stärksten zerstörte Stadt Deutschlands. 220 Tote, über 40.000 Obdachlose.
  Bombardierung Hannovers 1940-45
1942 Montagebeginn bei Volkswagen von Schwimmfahrzeugen, Kübelwagen. Dabei Einsatz von Kriegsgefangenen
Lebensmittelrationierungen, Verdunklungsbefehl, Sammlungsaktionen für Frontsoldaten
1943/44 Große Freiheit Nr. 7 wird in Hamburg gedreht. Dreharbeiten wegen Luftangriffen bald in Berlin und Prag. Der Film wird 1944 verboten
24.-30. Juli 1943 Operation Gomorrha: Bombardierung Hamburgs. 30.000 bis 40.000 Tote und mehr als 100.000 Verletzte
Flüchtlingsstrom aus Ostgebieten setzt ein
1945 Mecklenburg und Vorpommern werden Kriegsschauplatz
Frühjahr 1945 Todesmärsche aus KZs
1945 Nach Hitlers Tod am 30. April übernimmt Großadmiral Dönitz Befehlsgewalt. Flensburg wird kurzfristig provisorische Reichshauptstadt
03. Mai 45 Tragödie der "Cap Arkona" . Mehr als 7.000 KZ-Häftlinge kommen ums Leben
4. Mai 1945/8. Mai 1945 Deutsche Kapitulation: Zunächst Teilkapitulation in einem Militärcamp bei Lüneburg. Bedingungslose Kapitulation. Schleswig-Holstein wird Zufluchtsraum für Flüchtlinge aus dem Osten.
23. Mai 45 Beginn der Nachkriegszeit: KZ-Insassen werden befreit. Himmler begeht in britischem Lager bei Lüneburg Selbstmord.
Zerstörte Großstädte: Hamburg, Bremen, Kiel, Rostock, Hannover
1945 Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen: Norddeutschland gehört größtenteils zur britischen Zone, Bremen und Bremerhaven zur amerikanischen, Mecklenburg-Vorpommern zur sowjetischen Zone.
  Flüchtlingselend, Hungerwinter (1945-1947), Schwarzmarkthandel, "Hamsterkäufe"
  Seit August 1945 wieder Schulunterricht
  Der Verkehrsknotenpunkt Hamburg wird von Flüchtlingsbewegungen besonders betroffen. 1948: 200.000 Menschen leben in Notunterkünften. Die wohlhabenderen Westviertel wurden zum Teil nicht bombardiert. Viele Villen werden jetzt von Briten als Quartiere und Clubs genutzt
  Aktion Doppeleiche: Flüchtlinge werden von Hamburg nach Schleswig-Holstein umquartiert
  Häfen fallen als Wirtschaftsräume fast vollständig aus, Werften dürfen bis 1951 keine Schiffe bauen
1945 Neugründungen SPD, KPD. Gründungen CDU, FDP
Ab 1945 Über 40 Prozent der Bevölkerung sind Flüchtlinge. Sowjetische Besatzungsmacht richtet zunächst das Land Mecklenburg wieder ein, der Westteil der Provinz Pommern wird angeschlossen. 1947 wird auf Befehl der Sowjets die Bezeichnung "Vorpommern" abgeschafft
1945 Kiel wird Landeshauptstadt des neuen Landes Schleswig-Holstein.
1945/46 Bodenreform in sowjetischer Besatzungszone: Alle Güter über 100 Hektar werden entschädigungslos enteignet und zu zwei Dritteln an ehemalige Landarbeiter und Vertriebene übereignet.
  Rostock wird zum industriellen Zentrum. Die Warnow-Werft in Warnemünde entsteht
  Bremen, als Teil der amerikanischen Besatzungszone, wird Importhafen für amerikanischen Nachschub
  Der Axel-Springer-Verlag wird gegründet
1946 Bürgerschaftswahlen in Hamburg, SPD erhält Mehrheit, Max Brauer wird Bürgermeister
1946 Die Zeit und "Der Spiegel" erscheinen erstmals
1946 Aus den Ländern Braunschweig, Oldenburg, Schaumburg-Lippe und der ehemaligen preußischen Provinz Hannover wird das Land Niedersachsen gegründet
Verbesserung der Ernährungs- und Wohnsituation, Wiederaufbau der Städte und Industrieanlagen
1946-47 Curiohaus-Prozesse: KZ-Wächter von Neuengamme werden verurteilt
1947 Entnazifizierungsverfahren
1947 Erste Hannover-Messe
1947 Hamburg wird wichtiger Standort für Filmproduktionen (Real Film, Studio Hamburg). Uraufführung des Films "In jenen Tagen" von Helmut Käutner (erste Filmproduktion in britischer Zone) im Hamburger Waterloo-Theater
1948 NWDR (seit Herbst 1945 unter britischer Hoheit) geht in deutsche Hände über
1948 In der SBZ werden zunächst alte Reichsmarkscheine mit Kupons überklebt, ebenfalls Währungsreform (1 RM = 1 DM)
Demontage von Industrieanlagen in der SBZ, auch Mecklenburg, Abtransport in Sowjetunion.
1949 Im Norden der DDR wird das Land Mecklenburg gegründet (bis 1952)
1949 Die "Kieler Erklärung" sichert Minderheitenrechte der Dänen und
Friesen in Schleswig-Holstein. Als Ergebnis der starken pro-dänischen Bewegung in Südschleswig nach dem Krieg: Gründung des SSW (1948, Südschleswigscher Wählerverband)
1949 Hamburg wird Bundesland
1949 Gründung Otto-Versand
Ab 1951 Wirtschaftswunder
1951 Freigabe des deutschen Handelsschiffbaus führt zum Aufschwung der Werften, doch Umstellung nötig durch zunehmenden internationalen Konkurrenzdruck, Automatisierung und neue Transport-Arten (1968: erstes Vollcontainer-Schiff).
Ab 1952 Aufbau des Sozialismus in der DDR:Zwangskollektivierung, Gründung von LPGs (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften). Die fünf Länder werden durch vierzehn Bezirke ersetzt. Mecklenburg wird in Rostock, Neubrandenburg und Schwerin geteilt
1952 Rückgabe Helgolands von England an die BRD
1952 Erste Fernsehsender der Nachkriegsgeschichte strahlen in der BRD und in der DDR Sendungen aus. Erste Tagesschau aus Hamburg.
17. Jun 53 Volksaufstand in der DDR, Arbeitsniederlegungen auch in den Provinzstädten Warnow-Werft ist in Mecklenburg Schwerpunkt des
Arbeiterprotestes.
1953 Aktion Rose: Besitzer von Hotels und Ferienpensionen an der Ostseeküste der DDR werden enteignet.
1955 Bei VW läuft der Millionste Käfer vom Fließband.
Ab 1950 Hamburg wird zur modernen Metropole: Bau der seitden 40er-Jahren geplanten Ost-West-Straße. 1956: Fertigstellung der Grindelhochhäuser, 1959-1964: Bau des Unilever-Hauses, 1968: Bau des Fernsehturms
  Bremen: Ausbau von Hafen, Werften, Wiederaufschwung in der Fischerei
1958 Stapellauf der "Gorch Fock" (Segelschulschiff der Bundesmarine) bei Blohm + Voss
1958 Massendemonstration in Hamburg. 100.000 gegen Aufrüstung der neu gegründeten Bundeswehr mit Atomwaffen
1958 Elvis Presley kommt in Bremerhaven an und bleibt als GI anderthalb Jahre in der BRD
1960 Hans Albers stirbt, 10.000 Menschen auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg
1960-62 Die Beatles im Hamburger Starclub, Anfang ihres Welterfolgs
Ca. 1960 Wohnungsmangel in Mecklenburg, erste Plattenbauten entstehen
1961 Mauerbau in Berlin, im Gefolge auch Verstärkung der Grenzanlagen im Norden, Aufbau der "Grenzbrigade Küste". Zu DDR-Zeiten 5.000 Fluchtversuche über die Ostsee, nur ca. 600 Flüchtlinge erreichen ihr Ziel. Vielen dient das Licht des Leuchtturms Dahmeshöved an der mecklenburgischen Küste als Orientierung
1962 Spiegel-Affäre: erste große Kraftprobe zwischen der bundesdeutschen Staatsmacht und der kritischen Presse. Juristischer und politischer Sieg der " Spiegel"-Chefredaktion
1962 Flutkatastrophe, mehr als 300 Tote in Hamburg und Umgebung
1963 Eröffnung der Fehmarnsundbrücke
1963 Das "Wunder von Lengede": In Lengede/Niedersachsen werden elf
Bergleute, die zwei Wochen verschüttet waren, lebend geborgen - bis heute die spektakulärste Rettungsaktion in der Geschichte des Bergbaus
1964 Hamburg: Die Forschungsanlage für Hochenergiephysik DESY wird in Betrieb genommen
1965 Gründung des Verlags Gruner + Jahr in Hamburg und Itzehoe
1967 Das mecklenburgische Elbdorf Rüterberg an DDR-Grenze wird mit zuätzlichen Zäunen, Hundestaffeln etc. besonders gesichert. Der Zugang ist fortan nur noch durch ein bewachtes Tor möglich. 22 Jahre lang werden die Bewohner in ihrem Dorf eingesperrt leben
1967 Der Schah von Persien besucht Hamburg, Demonstrationen. An der Universität Hamburg formiert sich der Ruf nach einer Außerparlamentarischen Opposition. Bei der Rektoratsübergabe wird Transparent "Unter den Talaren Muff von 1.000 Jahren" enthüllt.
Studentenunruhen in Kiel
1967-1971 Gründung der Universität Bremen. Weitere Universitätsgründungen auch in Schleswig-Holstein und Niedersachsen
1968 Krawalle vor Springer-Verlag, dessen Zeitungen eine Mitschuld am Anschlag auf Rudi Dutschke und die Unterstützung der USA im Vietnamkrieg vorgeworfen wird
1972 Olympische Segelwettbewerbe in Kiel
1972 Uwe Seeler feiert im Hamburger Volksparkstadion seinen Abschied als Fußballer
1972 Bombenanschlag auf Axel-Springer Verlagsgebäude, siebzehn Schwerverletzte
1972 RAF-Terroristin Gudrun Ensslin wird in Hamburg verhaftet, Ulrike Meinhof in Hannover
1973 Eröffnung des Eidersperrwerks
Anfang/Mitte der 70er-Jahre Die Regierung Schleswig-Holsteins plant Atomkraftwerke im nordfriesischen Wattenmeer zu bauen. Durch Bürgerproteste wird der Plan zu Fall gebracht.1974 Baubeginn des Kernkraftwerks Krümmel bei Geesthacht
1974 Einweihung des neuen Elbtunnels und der Köhlbrandbrücke
1974 Strafpunkte für Autofahrer: Die "Verkehrssünderdatei" im Kraftfahrtbundesamt Flensburg (seit 1951) verzeichnet die gefürchteten "Punkte in Flensburg"
1974 Das AKW Lubmin bei Greifswald wird eingeweiht
1974 Aufeinandertreffen von BRD und DDR bei Fußball-WM im Hamburger Volksparkstadion. Die DDR gewinnt 1:0
1976 Erneut schwere Sturmflut. Diesmal halten die Deiche
1976 Elbe-Seiten-Kanal, verbindet Mittellandkanal mit Hamburger Hafen
1976 Baubeginn des Atomkraftwerks Brokdorf an der Unterelbe
1977 Unter dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht beginnt die Planung für Gorleben als Standort einer atomaren Wiederaufarbeitungsanlage. Großkundgebung mit 20.000 Menschen. In den folgenden Jahren immer neue Proteste, Zeltlager (1980: Räumung der "Freien Republik Wendland")
1978 Der letzte VW-Käfer läuft in Emden vom Band.
  Celler Loch: Mitarbeiter des niedersächsischen Verfassungsschutzes sprengen Loch in Gefängnismauer, um Gefangenenbefreiung vorzutäuschen. Erster spektakulärer V-Mann-Skandal
70er- und 80er-Jahre Werftenkrise: zahlreiche Fusionen und Schließungen in Bremen, Hamburg und Kiel, Massenentlassungen
Winter 1978/1979 Schneekatastrophe in Schleswig-Holstein: 150 Orte sind tagelang eingeschlossen, 80 ohne Strom
1981 Brokdorf: 100.000 Menschen demonstrieren gegen AKW
1981-95 Hausbesetzungen in der Hamburger Hafenstraße mit teilweise militanten Auseinandersetzungen
1982 Der RAF-Terrorist Christian Klar wird in Hamburg mit Hilfe eines
Infrarot-Detektors aufgespürt
1982 In Hamburg verbrennt sich die Türkin Semra Ertan Bilir aus Protest gegen Ausländerfeindlichkeit in BRD
1982 Die Kieler Woche feiert hundertsten Geburtstag
1983 Stern-Skandal um angebliche Hitler-Tagebücher
1985 Das nordfriesische Wattenmeer wird zum Nationalpark, im folgenden Jahr auch das ostfriesische
1986 Die vom "Stern"-Gründer Henri Nannen gestiftete Kunsthalle in
  Emden wird eröffnet.
1986 Trotz aller Proteste: Das AKW Brokdorf geht als erstes deutsches AKW nach dem GAU von Tschernobyl ans Netz
80er-Jahre Niedergang der bundesdeutschen Hochseefischerei, Krise des ehemals größten Fischereihafens auf dem Kontinent. Teilweise 20 Prozent Arbeitslosigkeit. Dafür gewinnt Lebensmittelverarbeitung an Bedeutung, Ansiedlung von Forschungseinrichtungen (z. B. Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung 1980)
1986 Hamburger Kessel: Auf dem Heiligengeistfeld umzingelt Polizei 600 Deonstranten.
1986 Der erste Hanse-Marathon: 8.279 Teilnehmer
1986 St.-Pauli-Killer Werner Pinzner erschießt während einer Gerichtsverhandlung den Staatsanwalt, seine Frau und sich selbst
1986 Premiere des Musicals "Cats" in Hamburg. 1988: Proteste gegen neues Musical-Theater im Schanzenviertel
1987 Kieler Affäre um Ministerpräsident Uwe Barschel ("Waterkantgate"): illegale Machenschaften im Wahlkampf gegen Björn Engholm. Barschel gibt öffentlich ein falsches Ehrenwort und stirbt wenig später in Genf unter ungeklärten Umständen. Später gerät auch die SPD wegen unwahrer Behauptungen in den Strudel der Affäre, Ministerpräsident Engholm tritt zurück
1989 Mauerfall, Protestbewegung auch in Rostock, Grenzöffnung an
  mecklenburgischen Übergängen
1990 Erstmals werden Frauen ins Parlament der Hamburger Handelskammer gewählt
1990 Runde Tische in drei Nordbezirken der DDR. Mit Fachleuten aus
  Niedersachsen und Schleswig-Holstein wird die Neubildung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vorbereitet
1990 Rostock nennt sich wieder Hansestadt
1990 Wiedervereinigung:Feiern am ehemaligen Grenzstreifen
1991 Das ehemalige Grenzdorf Rüterberg erhält vom Innenminister des Landes die Genehmigung, sich offiziell "Rüterberger Dorfrepublik 1967-1989" zu nennen
   
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